„Endlich rückt der Geschmack wieder in den Mittelpunkt.
Es gibt Wettbewerbe, bei denen handwerkliches Können ausgezeichnet wird, und es gibt – wenn auch seltenere – Wettbewerbe, die eine Vision vertreten. Der Thomas-Marie-Pokal gehört zu diesen Leuten.
Bei der Ankunft auf der Messe EGAST in Straßburg, da spürte ich sofort, dass dieser Wettbewerb anders war als alle anderen. Ich habe darin Werte wiedergefunden, die uns bei Foricher Les Moulins : Anspruch, Handwerkskunst, Weitergabe und vor allem der Geschmack.
Denn im Grunde geht es doch genau darum! Ich sage oft: Man kauft mit den Augen, aber der Geschmack sorgt für Kundentreue.
Heutzutage ist das Bild allgegenwärtig. Die Schaufenster sind wunderschön, die Produkte fotogen, die sozialen Netzwerke allgegenwärtig. Aber was einen Kunden dazu bringt, wiederzukommen, ist kein Foto. Es ist der Geschmack.
Und diese Trophäe hat den großen Verdienst, diese Selbstverständlichkeit wieder in den Mittelpunkt zu rücken. Und ich freue mich sehr, dass „Les Moulins Foricher“ als Partner dabei sind.
Ich möchte meine Anerkennung aussprechen Thomas Marie, der es verstanden hat, etwas Neues auf den Weg zu bringen. Sein Ziel war klar: einen Wettbewerb zu schaffen, bei dem sowohl das Äußere als auch das Innere, sowohl die Zubereitung als auch der Genuss gleichermaßen im Vordergrund stehen.
Genau diese Bäckerei der Zukunft wollen wir verteidigen.
Eine Bäckerei, die neue Wege geht – ja. Aber ohne dabei jemals das Wesentliche aus den Augen zu verlieren.
Ich möchte auch den Preisträgern gratulieren, Stéphane Cape (Bäckerei „À la Charlotte“) und Jean Aubry, die ersten Gewinner dieser Trophäe.
Ich war auch beeindruckt von der Qualität der Jury, die wohl zu den inspirierendsten der Gegenwart zählt und durch eine gemeinsame Überzeugung vereint ist: Geschmack ist keine Option, sondern die Grundlage.
Das Vorhandensein von Rodolphe Landemaine, der Schirmherr dieser ersten Ausgabe, verkörperte diese Vision perfekt. Er steht für diese neue Generation unternehmerisch denkender Bäcker, die es verstehen, Tradition, hohen Anspruch und Innovation miteinander zu verbinden.
Ein weiterer Punkt ist mir besonders aufgefallen: das junge Alter der Teilnehmer.
Ich habe junge Leute gesehen, die sich bereits für Gärungsprozesse, Sauerteig, Aromen und Texturen begeistern und die wesentlichen Grundlagen bereits beherrschen.
Und das macht mich zuversichtlich.
Ja, die französische Bäckerei hat eine Zukunft. Vorausgesetzt, sie bleibt dem treu, was ihre Größe ausmacht.
Ich danke auch den Teams der Moulins Dormoy, Loïc Foricher, und ganz besonders David Sansiviero für die hervorragende Organisation dieser ersten Ausgabe.
Vielen Dank auch an die Marketingteams von Foricher, Aloïse Helin und Amélie Petit, sowie an Jérôme Lanier, dem Fotografen, für diese wunderschönen Bilder.
Für eine erste Ausgabe ist das ein voller Erfolg.
Und wenn man diese Trophäe in einem Satz zusammenfassen müsste, würde dieser so lauten: „Der Geschmack ist kein Detail. Er ist die Zukunft der französischen Bäckerei.“ Yvon Foricher








